Am 30.08.2026 starteten wir zu unserer vorletzten Radtour in diesem Jahr. Dieses Mal fuhren wir auf dem Saaleradweg flussabwärts.
Vom Treffpunkt Saalewehr in Bad Dürrenberg fuhren 14 radbegeisterte Teilnehmer zunächst in Richtung Leuna. In Leuna-Ockendorf erwartete uns das Versorgungsteam bereits und wir machten die erste Pause bei Kaffee und kühlen Getränken. Alle hatten sich seit der letzten Tour viel zu erzählen. Wir begrüßten einen weiteren Radler in unserer Mitte und schon ging es weiter in Richtung Merseburg. Das Wetter passte gut zum Radfahren, nicht zu warm und schon etwas herbstlich. Später nahm der Wind noch zu, so dass wir kräftiger in die Pedalen treten mussten.
Wir erreichten Merseburg, unterquerten am Saalehang die B181 und fuhren über den Brühl und die Ölgrube zum Neumarkt. Zum Sonntagmittag konnten wir ungehindert diesen Teil der Stadt durchqueren. Ab der Neumarktbrücke waren wir wieder auf dem Saaleradweg. Rechts die Saale, links oben Schloss und Dom zu Merseburg- ein schöner Blick nach beiden Seiten und weitgehend unberührte Natur entlang des Radweges empfingen uns. So fuhren wir gut gelaunt bis Schkopau. Dort gab es eine Umleitung des Radweges aufgrund von Brückenbauarbeiten. Die Umleitung war eingeplant, so dass sie uns nicht weiter störte. Auf „Umwegen“ erreichten wir also Kollenbey und von dort aus fuhren wir Richtung Meuschau. Die einhellige Meinung unterwegs war: „Hier waren wir noch nie!“
Nach wenigen Kilometern erreichten wir Meuschau und damit unseren Rastplatz an der Alten Saale für die Mittagspause. Inmitten der Natur, zwischen Bäumen und Wiesen, war von unserem Versorgungsteam bereits alles für eine gemütliche Mittagsrunde vorbereitet worden. Es blieben auch dieses Mal keine Wünsche offen: es gab Gegrilltes, Fischbrötchen, verschiedene Getränke, Kaffee… Auch die wärmende Sonne kam noch hinter den Wolken hervor.
Für allgemeine Erheiterung sorgte ein Traktor, dem wir im Weg saßen. Schnelles Rücken von Tischen und Bänken und der freundliche junge Traktorfahrer konnte passieren. Dann war es Zeit zum Aufbruch, wir räumten auf und schwangen uns auf die Räder für die letzte Etappe. Auf dem Radweg entlang der B181 fuhren wir bis zum Abzweig nach Friedensdorf, von dort weiter nach Wüsteneutzsch, wieder mal bei Gegenwind.
Am Rastplatz in Wüsteneutzsch ließen wir bei Kaffee und Kuchen die Radwanderung ausklingen, bevor wir die letzten der ca.45 km in Richtung Heimat in Angriff nahmen.
Es war wieder eine schöne und abwechslungsreiche Radtour, vor allem ohne Pannen.
Besonders dazu beigetragen hat unser hervorragendes Begleit-und Versorgungsteam, ein großes DANKESCHÖN an Euch!
Danke auch an die unermüdlichen Streckenplaner sowie alle Radler.
Bis zur nächsten Tour am 03.10.2026!
Mit sportlichen Grüßen,
Sektion Radwandern des Tollwitzer RSV.
























